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OPERATION
GRAUER STAR

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WAS IST DER GRAUE STAR?

Der Graue Star entwickelt sich langsam und wird durch den Gewöhnungseffekt lange Zeit nicht wahrgenommen. Er macht sich oft erst in extremen Lichtsituationen bemerkbar – z. B. durch ungewöhnliche Blendeffekte beim nächtlichen Auto fahren. Viele Menschen werden sich erst dann
dieser Einschränkung bewusst.

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URSACHEN UND SYMPTOME

Die Auswirkungen des Grauen Star machen sich meist erst im Alter, ab rund 65 Jahren, bemerkbar. Trotzdem dürfte die Anlage zur Katararktentwicklung vererbbar sein. Auch Diabetes, starke UV-Strahlung und Unfälle können die Bildung des Grauen Star begünstigen. Sehr selten ist ein Grauer Star auch schon bei der Geburt vorhanden.

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„Die Operation des Grauen Stars gehört zu den weltweit am häufigsten durchgeführten Eingriffen und wird in der Regel routinemäßig durchgeführt.“
 
Univ. Doz. Dr. Andreas Kruger
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WIE MACHT SICH DER GRAUE STAR BEMERKBAR?

Durch die Trübung der Linse wird das Licht im Auge diffus gebrochen. Dadurch wird die Außenwelt wie durch einen „Nebel“ wahrgenommen – manchmal auch wie durch eine verschmutzte, getönte Brille. Die Kontraste der Wahrnehmung verringern sich, Farben erscheinen verfremdet.

Ein Benefit: Zum Zeitpunkt der Operation können auch zusätzlich bestehende Sehfehler wie Kurz- und Weitsichtigkeit sowie Hornhautverkrümmungen durch geeignete spezielle Kunstlinsen ausgeglichen werden. Sogar eine gewisse Brillenunabhängigkeit kann bei Eignung erreicht werden.

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ABLAUF: OP-VORBEREITUNG UND OPERATION

1. Diagnose Grauer Star

Am Anfang steht die Diagnose „Grauer Star“, die durch uns oder einen zuweisenden Augenarzt-Kollegen erfolgt ist.

2. Aufklärungs- & Beratungsgespräch

Bei einem ausführlichen Aufklärungs- und Beratungsgespräch erläutern wir die Möglichkeiten dieses Routineeingriffes, der Ihre Sehkraft schnell und schmerzlos wieder herstellt.

3. OP-Terminvereinbarung

Sie entscheiden sich für die Operation, die ambulant in unserer Ordination durchgeführt wird und vereinbaren einen OP-Termin.

4. Untersuchungen vor der Operation

Vor der Operation sind noch eingehende augenärztliche Untersuchungen vorgesehen:

  •  Sehschärfenbestimmung

  •  Augendruckmessung

  •  Netzhautuntersuchung

  •  Spaltlampendiagnostik mit Videodokumentation

  •  Sehnervanalyse

  •  Vermessung des Auges

  •  Topografie des Auges

  •  Netzhautanalyse

  •  Gesichtsfeldanalyse (optional)

  •  Aberrometrie (optional)

  •  Weiterführende Anamnese: Lebensgewohnheiten, Bedürfnisse und Erwartungen

5. Der Tag der Operation

Für Sie ist es natürlich ein besonderer Tag, für uns Routine.

Sie sollten wie gewohnt essen und trinken sowie Ihre Medikamente einnehmen. Im Allgemeinen ist es nicht notwendig Medikamente abzusetzen.

Nach Ankunft in der Ordination werden die Operationsfreigaben erhoben oder mitgebrachte kontrolliert.

Vor der Operation wird ihr zu operierendes Auge mehrmals eingetropft.

Rund eine Stunde später werden Sie in den OP-Raum gebracht und ihr Auge wird mit Augentropfen vom Operateur/der Assistenz oberflächenbetäubt.

Während der Operation liegen Sie auf dem Rücken. Nach einer Desinfektion des Bindehausackes und der Augenlider wird das Auge steril abgedeckt. Ein Instrument hält die Lider geöffnet, die Augen werden regelmäßig befeuchtet. Die eigentliche Operation dauert nur wenige Minuten und ist schmerzfrei. Sie werden aufgefordert, in ein Fixierlicht zu sehen und beide Augen geöffnet zu halten. Sie können kaum etwas falsch machen.
Nach der Operation wird eine Verbandsschale angelegt und Sie verlassen den Operationssaal.

Nach einer kurzen Erholungsphase können Sie unsere Ordination verlassen. Wir empfehlen, dass Sie sich von einer Begleitperson abholen lassen.

6. Der Tag nach der Operation

Am Morgen nach der erfolgreichen Augenoperation können Sie den Verband/die Schale abnehmen. Sie werden überrascht sein.

Die Welt erscheint meist heller, kontrastreicher und bunter. Wie im Entlassungsbrief vermerkt, sollen Sie nun die verordneten Augentropfen anwenden.

Ein zartes Fremdkörpergefühl während der ersten Tage ist durchaus normal. Gelegentlich ist die Pupille noch von der Operationsvorbereitung erweitert und das Sehen damit vorerst noch etwas verschwommen.

Wenn Sie sich für eine Fernbrille nach der Operation entschieden haben, könnten Sie die provisorische Brille verwenden. Eine Lesebrille in der Stärke von etwa 2,5 Dioptrien ist vorerst ausreichend, wenn Sie sich für diese entschlossen haben.

7. Kontrolluntersuchung in der ersten Woche nach der OP

Innerhalb der ersten Woche wird eine Kontrolle beim Augenarzt empfohlen.

Sollten Sie nach der Operation Schmerzen oder eine deutliche Sehverschlechterung beobachten, nehmen Sie umgehend Kontakt mit uns auf!

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„Ein Vorteil: Zum Zeitpunkt der Operation können vorhandene Sehfehler wie Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung mithilfe spezieller Kunstlinsen korrigiert werden. Je nach Eignung der Augen kann dadurch eine teilweise oder sogar weitgehende Brillenunabhängigkeit erreicht werden.“
 
Univ. Doz. Dr. Andreas Kruger
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DETAILLIERTE VORUNTERSUCHUNG VOR IHREM EINGRIFF

Sehnervenanalyse

Moderne lasergesteuerte Diagnosegeräte ermöglichen eine Erstdiagnose sowie den Verlauf und Vergleich von Sehnervenerkrankungen wie etwa dem grünen Star.

Optische Biometrie – Vermessung des Auges

Lasergesteuerte biometrische Verfahren liefern uns bei der Vermessung des Auges umfangreiche Daten in unglaublicher Präzision.

Topografie

Diese Untersuchung gibt Hinweise auf die Form der Hornhaut, die Krümmung, Kammerwinkelstrukturen, ermöglichen Linsentrübungsanalysen und vieles mehr und ist somit eine unverzichtbare Untersuchung auf dem Gebiet der refraktiven Linsenchirurgie.

Netzhautanalyse - OCT

Diese Untersuchung zeigt Veränderungen der Netzhaut – wie Makuladegnernation und Sehnerverkrankungen – die das Ergebnis der Sehqualität nach der erfolgreichen Operation beeinflussen können. Schon vor der OP erhalten wir diesbezüglich Hinweise und ermöglichen so die rasche Behandlung der Veränderungen.  

Gesichtsfeldanalyse (optional)

Die Gesichtsfelduntersuchung ermöglicht eine rasche und patientenfreundliche Untersuchung zur Diagnose von Grünem Star, Schlaganfällen und anderen neurologischen Erkrankungen.

Aberrometrie (optional)

Die Aberrometrie oder Wellenfrontanalyse dient zur Vermessung des optischen Fehlers eines Linsensystems, in dem Fall des Auges. Gleichzeitig werden Pupillenweitenmessungen und topografische Daten erhoben. Für die Diagnostik vor refraktiven Eingriffen heute ein Muss.

Weiterführende Anamnese: Lebensgewohnheiten, Bedürfnisse & Erwartungen
  • Erhebung der Lebensgewohnheiten

  • Erhebung der Bedürfnisse

  • Beratungsgespräche

Individuelle Beratung durch umfangreiches Befunderheben im Abgleich mit den individuellen Bedürfnissen, eventuell bestehenden Vorerkrankungen, familiären Belastungen und der Lebensgeschichte legen den Grundstein für eine erfolgreiche Therapie.

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